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Walter Farley - Blitz der schwarze Hengst Albert Müller Verlag

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Inhaltsangabe

Blitz von Walter Farley

Band 1 - Blitz der schwarze Hengst

Was der junge Alec Ramsay, der Held dieser packenden Erzählung, von dem Tage an erlebt, an dem er auf der Heimreise von Indien nach New York Zeuge wird, wie in einem kleinen arabischen Hafen ein ungezähmter Rapphengst an Bord des Dampfers geschafft wird, das ist in seiner Einmaligkeit so abenteuerlich und doch so wirklichkeitsnah, daß sich jeder richtige Bub - und auch manch ein Erwachsener - wünschen wird, an seiner Stelle zu sein.

Der schwarze Hengst, der sein Schiffsgenosse wird, gewinnt sein ganzes Herz, und obwohl der Rapphengst wild, ungebärdig, ja vollständig ungezähmt ist, entwickelt sich zwischen dem schönen, edlen Tier und dem Jungen eine Freundschaft ganz eigener Art. Sie retten sich gegenseitig das Leben, das Pferd dem jungen Heimkehrer, indem es ihn nach dem Untergang des Dampfers in einem schweren Sturm zu einer unbewohnten Insel bringt, der Junge das Pferd, indem er es durch die Beschaffung von Nahrung, die das Tier nicht erreichen kann, vor dem sicheren Hungertode rettet. Wer aber meint, damit erschöpfe sich der Inhalt des Buches, der irrt sich sehr, denn das wirklich große Abenteuer beginnt erst, als die beiden ungleichen Schicksalsgenossen von ihrem Robinsondasein erlöst werden und zur freudigen Überraschung von Alecs Eltern unversehrt in New York landen. An eine Trennung denkt Alec nicht, obwohl er viele Schwierigkeiten überwinden und auch Opfer bringen muß, um seinen geliebten Hengst behalten zu können. Wie allen Tüchtigen, Entschlossenen, steht ihm das Glück bei: Ein ehemaliger Jockey hilft ihm den wilden Hengst abrichten, und in langer, mühevoller Arbeit gelingt es den beiden, aus Blitz, wie Alec den Hengst getauft hat, das schnellste Rennpferd des Landes zu machen.

Wie es möglich wird, Blitz allen Regeln des Rennsports zum Trotz - der Nachweis seiner Abstammung ist nicht zu erbringen - am großen Entscheidungsrennen zwischen den schnellsten Rennpferden Amerikas teilnehmen zu lassen, und was sich dabei ereignet, das ist vielleicht der spannendste Teil der Erzählung, die vom frischen Atem des wirklichen Lebens durchweht ist, allen Anforderungen, die man an ein gutes Jugendbuch stellt, gerecht wird und darüber hinaus die jungen Leser mit dem Wesen der Pferde und des Rennsports so gut vertraut macht, daß das Buch nicht nur vortrefflich unterhält, sondern auch bleibende Eindrücke hinterläßt.

Mit 10 Federzeichnungen von Elisabeth Lauber

Auflage von 1972

Gebundene Ausgabe

Albert Müller Verlag

Besonderheiten: keine

Das Buch ist in einem wirklich guten Zustand.

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